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Tag 2
In der Nacht hatten einige der Reisenden, die sich auf der Burg eingefunden hatten, sogenannte Eschries gesehen und niedergestreckt. Zudem hatten diese zwei Eier der Mutter gefunden, welche in die Feste der Templer gebracht wurden. Nach langem hin- und her wurden diese zwei Eier von den Zwergen "Boldrack" und "Gaard" auf dem Befehl von "Sir Reynard de Chatillion" mit Hilfe einer extra starken Glut, welche durch die Unterstützung "Robacks" erzeugt werden konnte, verbrannt.
Die Warnung einiger Wissenden das falsche Ei nicht zu verbrennen hatte sich als richtig erwiesen, denn bei der Verbrennung der Eier erschienen drei mächtige Wesen, die aber nach zähem Ringen von einigen Reisenden und den Templern vernichtet werden konnten.
In der Nacht verfolget eine Gruppe fahrenden Volkes, welche mir namentlich nur als „die Familie“ bekannt ist einen Vampir. Bei der Verfolgung wurden diese meines Wissens nach von den Zwergen "Gaard" und "Boldrack" unterstützt. Von Boldrack weiß ich er, dass er sich Ehrenmitglied dieser Famile nennen darf.
Der Schreiber entschuldigt sich, dass Ihm weder der korrekte Name der Familie, noch die Namen der einzelnen Mitglieder beklannt ist.
Am Morgen des 2. Tages wurde meine Wenigkeit auch noch unterrichtet, dass in der vergangenen Nacht ein Anschlag auf den Inquisitionsrat verübt wurde, dem 2 Teilnehmer zum Opfer vielen.
Am Vormittag lehnte "Sir Serrin" das Angebot "Ihrer königliche Hoheit Herzogin Dorothea, die Zweite, von Rosenstein zu Ravernien. Regentin Raverniens, Schirmherrin ihrer Pfalzen und Marken", in Ihre Dienste zu treten, ab. Worauf hin er wieder von "Sir Gweldim" als Getreuer des Jetlandes vereidigt wure.
Am Vormittag erschien der Wächster mit seinen Schergen wieder, jener Zeitgenosse, der den Reisenden und den Templern am Vortag das Leben schwer gemacht hatte und verkündete, dass er einen Wettstreit ausrufen würde an welchem sich möglichst viele Teilnehmer beteiligen sollten. Wobei immer nur ein Teilnehmer pro Gruppe gestatt war. Dem Sieger wurde ein Schlüssel als Preis ausgelobt.
"Sir Gweldim" beschloß "Sir Camorus" als Vertreter für den Grafen Falk und das Jetland zu melden.
Weitere Teilnehmer an diesem Wettstreit waren: "Mondkind", "Frey von Tag vom Stamm Tag", "Sir Reynard de Chatillion", ein Bärenschamane, dessen Namen mir leider nicht bekannt ist, ein Mitglied der Kinder des Mondes, dessen Name dem schreiber ebenfalls nicht bekannt ist.
Die erste Aufgabe bestand darin die „Hunde“ des Wächsters zu bekämpfen, welche so geschaffen waren, dass diese von den Teilnehmer zu besiegen waren. Sie waren aber auch so geschaffen, die Teilnehemer zu besiegen. Jeder besiegte „Hund“ hinterlies ein goldenes Amulet, welches als Beweis dafür galt einen Kampf gewonnen zu haben.
"Sir Camorus" ging sogleich auf die Suche nach den „Hunden“ des Wächters. Dabei streifte er durch entfernte Gegenden der Burg, musste auf seinem Rückweg aber feststellen, das sich die „Hunde“ aber in unmittelbarer Umgebung oder in der Feste selber aufhielten.
Den ersten Gegner der von "Sir Camorus" erschlagen wurde, ward der Gegner "Frey von Tags", daher überlies "Sir Camorus" das Amulet dem Ork.
Die drei nächsten „Hunde“ wurden von "Sir Camorus" in kurzen Kämpfen Niedergerungen. Der vierte Gegner, bewaffnet mit Hammer und Schild, ward von großer Stärke und viel Geschick. Dieser wurde erst nach langem Ringen von dem Striter niedergerungen. Dabei wurde "Sir Camorus" passiv von den Zwergen "Gaard" und "Boldrack" unterstützt, indem diese Rüstungsteile und dessen Schild reparierten. Ein weiterer Reisender gab "Sir Camorus" sein Schild, damit er keinen Schaden nehmen mag, leider wurde auch dieses Schild bei dem Kampf zerstört.
Gegen Mittag, alle Wettkampfteilnehmer waren von den anstrengenden Kämpfen erschöpft, fassten Frey von Tag Tag und "Sir Camorus" den Entschluss, dass es besser sei, wenn einer der richtigen Teilnehmer auf jeden Fall die geforderte Menge von Amuletten, deren Anzahl auf 10 vom Wächster festgelegt ward, innehabe. Darauf hin gab "Sir Camorus" 3 seiner Amulette an "Frey von Tag" ab.
"Sir Reynard de Chatillion" wurde mit in die Absprache mit einbezogen. Die drei Streiter machten sich daran, die fehlenden Amulette zu erstriten. Leider konnten nur noch 16 Amulette erstritten werden. Die Gruppe einigte sich darauf, dass "Sir Reynard de Chatillion" als Herr der Burg die 10 bekam, so dass "Sir Camorus" nur 6 Amulette vorweisen konnte.
Nach dem die erste Runde des Wettkampfes offensichtlich beendet ward, erschienen die Schergen des Wächters und schlugen jene Teilnehmer, welche die Aufgabe nicht gelöst hatten, zur Strafe nieder. Bei diesen Strafen wurden "Mondkind" und das Kind des Mondes schwer verletzt.
Die zweite Runde dieses Testes betritten somit, "Frey von Tag Tag", "Sir Reynard de Chatillion"; der Bärenschamane sowie "Camorus von Carn".
Die Beauftragen des Wächsters waren nun die vier Elmente, Wasser, Feuer, Luft und Erde.
Die erste Aufgabe für "Sir Camorus" lautet einen Teilnehmer oder eine Person die diesem nahe steht zu ertränken bis der Tode eintrete.
Die übrigen Teilnehmer hatten die Aufgabe einem Teilnehmer die Luft zu nehmen, einen Teilnehmer zu verbrennen oder einen Teilnehmer lebendig zu vergarben. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass diese Aufgaben von allen abgelehnt würden.
"Frey von Tag" und "Sir Camorus" beschlossen nach intensiven Gesprächen, dass sie Ihr Glück auf die Probe stellen wollten. "Frey von Tag" erklärte sich bereit, sich von "Sir Camorus" bis zur Bewustlosigkeit ertränken zu lassen. So gingen die beiden in Begleitung des Elementes Wasser zum Fluß. Man verabschiedete sich von einander, denn beide waren sich nicht sicher ob das Unterfangen so gelingen würde. Zur Sicherheit ward "Djain", Priester des Tyr, ebenso wie "Frey von Tag" Mitglied der "Schwerter des Lichtes" mitgenommen. Am Anfang ward es noch einfach den mächtigen Ork unter Wasser zu halten, doch später setzte auch dessen Überlebensinstink ein und er begann sich zu wehren, Sir Camorus warf sich schweren Herzens mit seinem kompletten Gewicht auf dem im Wasser liegenden Ork. Zum Glück lag der Ork auf dem Bauch so dass Sich "Sir Camorus" außerhalb seiner Hände befand.
Sehr kurz nachdem die Gegenwehr von "Frey von Tag" erloschen ward zog Sir Camorus diesen schnell aus dem Wasser, rief das Element Wasser herbei um sich die gelöste Aufgabe bestätigen zu lassen. Nachdem nach viel zu langer Zeit die Aufgabe als gelöst gewertet wurde, versuchten "Djain" und "sir Camorus" sofort an das Wasser aus den Lungen des Orkes zu bekommen. Nach wieder endlos erscheinenden Augenblicken sprudelte endlich das erste Wasser durch die kräftigen Stöße "Djains" auf die Orks des Brust aus dem Maule "Freys von Tag". "Sir Camorus" versuchte dem Ork Luft durch die Nase zu Pressen. Nach einigen weiteren Stößen "Djains" fing der Ork an zu Husten und er wurde auf die Seite gelegt, damit das Wasser durch das Husten besser ausfließen konnte. Frey von Tag öffnete endlich die Augen hustete noch eine Weile und richtet sich dann endlich selbstständig auf. Alle waren froh das die List geglückt sei. Nach kurzer Beratung ward man sich einige, das man die Aufgabe als gelöst, das Experimant aber als gescheitert verkünden wolle.
So ging "Sir Camorus" wieder zurück in die Feste und gab vor den Ork getötet zu haben. Dabei machte er sich gedanken, wie er die mögliche nächste Aufgabe mit einem weiterem Trick lösen könne.
Die zweite Aufgabe bestand „nur“ darin jemanden zu Verbrennen. Camorus lies einigen Mönche Eimer mit Wasser hinter sich hertragen. Von Element Feuer lies er sich eine Fackel anzünden. Mit dieser zündete er „Sir Reynard de Chatillion“ an. Durch dies Aktion, mit welcher "Sir Camorus" gegen eine der obersten Regel der Templer verstieß, wurde die Aufgabe des Elementes Feuer als gelöst angesehen.
"Sir Reynard de Chatillion" beließ es ausnahmsweise nur bei einer scharfen Ermahnung für "Sir Camorus".
"Sir Camorus" ging darauf hin ein großes Risiko ein, denn er hatte ein Idee wie er die Aufgabe des Elemntes Luft lösen wollte.
Er schlug einem anwesendem Tempelritter so stark auf den Brustkorb, so dass diesem durch den Schlag die Luft wegblieb und er dadurch ohnmächtig wurde. Sehr zum Badauern des Schreibers brachen wohl auch ein oder zwei Rippen. Diese Aufgabe wurde vom Element Luft auch als gelöst anerkannt. "Sir Camorus" wurde dafür aber in das verlies der Burg gebracht.
Bevor "Sir Camorus" seine Aufgabe des Elemntes Luft löste wurde er von einem Feuerball und anschließend von einem Eisball getroffen. Diese wurden jeweils von dem Bärenschamane auf ihn gezaubert, um die Aufgaben Feuer und Wasser zu lösen.
Beide trafen sich später wieder m Kerker wieder.
Als „Sir Reynard de Chatillion“ im Kerker erschien um die beiden zu befragen, wie diese zu Ihren Tatn stehen würden, erschien das Element Erde und verlangte von „Reynard de Chatillion“ den Schlüssel für den Kerker. Nach einigen Zweifeln übergab „Sir Reynard de Chatillion“ den Schlüssel dem Element. Ein Zeichen welches als das Symbol des Elementes Erde zu erkennen war erschien im Gesichte des „Sir Reynard de Chatillion“, somit hatte dieser als erster die Aufgabe des Elementes Erde gelöst.
Der Artefaktwächter war wohl darüber erbost, dass eine aktivsten Teilnehmer aus dem Spiel genommen wurden. Seine Kreaturen bedrängten die Templer so stark, das sich „Sir Reynard de Chatillion“ gezwungen sah den Bärenschamanen und "Sir Camorus" aus dem Kerker zu entlassen unter der Vorgabe sich später der Gerichtsbarkeit der Templer zu stellen.
Im Kerker hatten sich der Bärenschamane und "Sir Camorus" abgesprochen wie, falls Sie in näherer Zeit den Kerker verlassen können, die letzte Aufgabe zu lösen sei.
Nach der Befreiung gingen sie sofort ans Werk, "Sir Camorus" ging sofort zum Bach um einige Stangen Schilf zu holen, durch die der Schamen atmen könne, wenn dieser unter einem Haufen Sand begraben würde. Der Schamane begab sich zu seinen Reisegefährten um diese von dem Verabredeten zu unterrichten.
Eine dem Bärenschamanen bekannt Magierein, deren Namen dem schreiber leider nicht bekannt ist, hatte einen magischen Gegenstand, einen Fokus, erstellt, mit dessen Hilfe auch nicht magischbegabte Personen Magie wirken können. Nach kurzer Instruktion verwandelte "Sir Camorus" den Schamenen darauf in Stein. Das Element Erde wäre zwar gerne anwesend gewesen, aber erkannt die Aufgabe dennoch als gelöst an.
Nach dem die Aufagbe als gelöst anerkannt wurde, machte sich die Magierin daran den Bärenschamanen wieder in seine natürlich Form zu verwandeln.
Der Wächter erschien und fraget seine Elemente ob Sie "Sir Camorus" als würdig empfinden. Nachdem diese Frage von allen Elementen bejat wurde begann der Wächter mit einer Zeremonie.
Nach Beendigung dieser Befand sich "Sir Camorus" zwar noch in der Feste, doch sah alles ganz anders aus. Alles war verschwommen, die Farben leuteten unnatürlich und jeder Gegenstand hatte noch Weiß bis Grautöne in seinen Farben eingearbeitet. Zwischen all den Gegenständen und Menschen ward ein weiteres, sich von den anderen unterscheidendes Licht, welches sich wie ein Seil gespannt zu sein schien. Diesem Lichtstrahl musste "Sir Camorus" aus ihm nicht bekannten Gründen folgen.
Am Ende des Lichstrahles befand sich ein kleine Kiste, eher ein Würfel. Dieser Würfel war geteilt und leis sich auch noch in weiteren Ebene öffnen. Die Oberfläche ward über und über mit Schriftzeichen bedeckt, welche "Sir Camorus" unbekannt waren. Um den Würfel lagen ein abgerissener Arm, ein Bein und ein Fuß. Mit Hilfe des Armes und der sich daran befindlichen Hand schloss, öffnete und bewegte Sir Camorus den Würfel. Mit Hilfe des Beines schob dieser dann den Würfel auf die Hand und hob diesen so vom Boden.
Nach kurzer Zeit erscheinen im Rücken von "Sir Camorus" einige Gestalten auf, die Ihn verhöhnten, sich als Kinder des Mondes ausgaben und meinten sie wären „uns“ immer zwei Schritte vorraus. Dann forderten diese von "Sir Camorus" die Herausgabe des Schlüssels. Nach dem dieser sich geweigert hatte, wurde er von den Kindern des Mondes niedergeschlagen.
Danach fiel "Sir Camorus" durch einen schwarzen Raum und landete nach einer ihm scheinenden Ewigkeit wieder in der Mitte des Burghofes.
Dort wurde er von herbeieilenden Heilern sofort bestens versorgt.
In der zwischenzeit wurden die Kinder des Lichtes, welche den Überfall auf "Sir Camorus" durchgeführt hatten, mit Hilfe des Wächsters von den Templern aufgehalten, die meisten bei dem Kampf dabei getötet.
Ihr Anführer "Silran", der gefangengenommen werden konnte, wurde von „Sir Reynard de Chatillion“ angeklagt und verurteilt. Das Urteil lautetet Tod durch enthaupten. Diese Urteil wurde auf der Stelle vollstreckt.
Einige Zeit später traf der „Herzog von Stahlberg“ erneut in der Feste ein, die er wegen eines Disputs mit „Sir Reynard de Chatillion“ vorher verlassen hatte ein.
Kurz nach dem diese die königlichen Gemächer betreten hatte, schallte der Ruf „Ein Heiler für die Königin“ durch die Feste. Hektische Betriebsamkeit machte sich breit, alle die des Heilens mächtig waren rannten in das Wohnhaus, auch viele Krieger stürmten hinein, da man einen Verrat an der Königin fürchtete. Es stellte sich heraus, dass "Ihre königliche Hoheit Herzogin Dorothea, die Zweite, von Rosenstein zu Ravernien. Regentin Raverniens, Schirmherrin ihrer Pfalzen und Marken" von
innenheraus von Maden und Würmern zerfressen wurde, so dass sich der erste Verdacht einer Verschwörung nicht aufrecht erhalten lies.
Kurz nachdem die sterblichen Überreste "Ihrer königliche Hoheit Herzogin Dorothea, die Zweite, von Rosenstein zu Ravernien. Regentin Raverniens, Schirmherrin ihrer Pfalzen und Marken" an einem geheimen Ort gebracht wurden, zog eine große, wild entschlossene und bewaffnete Gruppe der Kinder des Mondes in den Burghof. Nach hitzigen Debatten und schweren Vorwürfen zogen diese wieder ab, nachdem sie den Leichnam ihre ehemaligen Anführers Silran übereignet bekommen hatten. Es wurde uns nicht gestattet In gebührender Form Abschied von "Ihrer königliche Hoheit Herzogin Dorothea, die Zweite, von Rosenstein zu Ravernien. Regentin Raverniens, Schirmherrin ihrer Pfalzen und Marken" zu nehmen.
"Sir Camorus" wurde in einem kurzem Gespräch mit „Sir Reynard de Chatillion“das Strafmaß für seine Vergehen gegen die geltenden Regeln der Burg mitgeteilt. Er habe die Burg am nächsten Tage zu verlassen und es wurde die Acht über ihn verhängt, welche sich auf die Ländereien der Templer bezieht.
In einer kurzen Ansprache erklärte am spaten Abend der Reichskanzler, dass er vom Kronrat bis zur Wahl eines neuen Regenten die Reichsgeschäfte übernehmen werde.
Seine erste Verfügung lautete das eine 90 tägige Staatstrauer zu Ehren Königin Dorothea befohlen sei. Das in jenem Zeitraum jegliches öffentliche feiern und musizieren zu unterlassen sei.
Nach Ablauf der Trauer wolle er den Kronrat einberufen um schnellst möglich einen neuen Regenten wählen zu lassen.
In der frühen Nacht erschienen einige Kämpfer hinter dem Haupthaus der Burg. Diese wurde nach zähem Ringen von den Templern und den Reisenden niedergerungen.
Am nächsten Morgen brach die Delegation aus dem Jetland wieder auf um die Rückreise in die Heimat anzutreten. |